Bettwanzen bekämpfen

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Die Bettwanze hat sich mittlerweile über den gesamten Erdball ausgebreitet. Ursprünglich aus Asien stammend, treibt sie seit dem 17. Jahrhundert auch in Zentraleuropa ihr Unwesen. Der nur wenige Millimeter kleine Parasit fällt vorzugsweise während wir schlafen über uns her und ernährt sich von unserem Blut. 

Da die Tiere mit dem bloßen Auge leicht übersehen werden, ahnen die Meisten erst nachdem sie gebissen wurden von dem aktiven Befall. Ein charakteristisches Unterscheidungsmerkmal von Bettwanzenbissen zu anderen Insekten ist, dass viele aufeinanderfolgende Einstiche in kleinen Bereichen zu erkennen sind. Dies rührt daher, dass die Bettwanze schlicht mehrere Anläufe benötigt um das Blutgefäß zu treffen. Man bezeichnet dieses Phänomen auch als Wanzenstraße

Bettwanzenbekämpfung ist eine der Königsdisziplinen für Schädlingsbekämpfer. Der Parasit ist enorm widerstandsfähig und zieht sich tief in die Gebäudestruktur zurück. Ohne fachliche Kompetenz und Erfahrung in diesem Bereich, wird es eine unlösbare Herausforderung den Befall zu tilgen.

 

Hinzu kommt, dass sich Bettwanzen in sehr kurzer Zeit fortpflanzen und ausbreiten. So entwickelt sich ein befallenes Schlafzimmer im Mehrfamilienhaus schnell zu einer wohnungsübergreifenden Plage.

Die Bettwanze als Krankheitsüberträger

Es konnten bereits schwerwiegende Krankheiten wie HIV und Hepatitis in Bettwanzen nachgewiesen werden, jedoch reichern sich die Viren in der Bettwanze nicht an. Eine direkte Übertragung auf den Menschen ist bislang nicht bekannt. 

Trotzdem kann der Biss einer Bettwanze unangenehme Folgen haben. In einigen Fällen treten juckende Hautreizungen auf, welche erst nach mehreren Wochen wieder abheilen. Ebenfalls bekannt ist, dass Menschen mit asthmatischen Anfällen, Sehstörungen und Fieber auf Bettwanzenbisse reagieren können. 

Effektives Bekämpfungsverfahren mit Heißluft

Um Bettwanzen erfolgreich zu bekämpfen, müssen viele Parameter berücksichtigt werden.

Da der Schädling gegen eine Vielzahl von herkömmlichen Pestiziden resistent ist und sich unter Teppichen, hinter Leisten, im Bettgestell oder sonstigen schwer zugänglichen Stellen versteckt, sind Sprühpräparate nur wenig zielführend. 

Eine bewährte Methode zur vollständigen und nachhaltigen Befallstilgung ist die Thermobehandlung. Mit speziellen Heizgeräten wird die Kerntemperatur des befallenen Bereichs auf bis zu 55 Grad aufgeheizt, dabei werden Schädlinge in jedem Stadium (Ei, Larve, Imago) abgetötet. 

Da in diesem Verfahren nur Heißluft zum Einsatz kommt, bleibt der behandelte Bereich frei von jeglichen toxischen Substanzen.